TRANSPARENZ ZU DEINEN DATEN
Datenschutzhinweise
Stand: 11. Oktober 2026. Diese Hinweise erläutern, welche Daten wir bei RD-Keyboard verarbeiten, wofür wir sie benötigen, wer sie erhält und wie du deine Rechte ausüben kannst.
Sie gelten für die Companion-Apps für iOS und Android, die unterstützte Bluetooth-Hardware, unsere Gerätesoftware, die Produktseite, die Kontoverwaltung im Browser, die geschützte Administration sowie Software-Abos und die Abwicklung von Hardwarebestellungen. Die frühere Webapp zur Texteingabe ist durch die Companion-Apps ersetzt. Ein gemeinsames Konto dient der Anmeldung und Freischaltung auf beiden Plattformen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Keine identifizierbaren Patientendaten: Verwende ausschließlich fiktive oder tatsächlich nicht auf Patienten zurückführbare Angaben. Das gilt auch für lokale Vorlagen, Formulare, Diktat und Support.
- Textübertragung: Die native App sendet Text direkt per Bluetooth an deinen Dongle. Dieser schreibt über USB in das ausgewählte Feld auf deinem Zielgerät.
- KI auf deine Anforderung: Erst nach deiner Bestätigung gehen die Stichpunkte über unseren Server an DeutschlandGPT. Stichpunkte und Entwürfe werden bei uns nicht als Kontodokumente archiviert; technische KI-Anfragemetadaten speichern wir 90 Tage.
- Lokaler Speicher: Entwürfe bleiben während der Sitzung im Arbeitsspeicher. Selbst gespeicherte Textvorlagen und dein Dokumentationsprofil bleiben dagegen auf deinem Gerät erhalten, auch nach Abmeldung.
- Weitere Daten: Für Konto, Sicherheit, Zahlungen, Geräteeinrichtung und Support sowie Hardwarebestellungen verarbeiten wir die jeweils erforderlichen Angaben. Eine Kontolöschung entfernt nicht automatisch Bestellungen, Supportmails oder lokale Vorlagen.
- Dein Kontakt: Für Auskunft, Berichtigung, Löschung und weitere Datenschutzanliegen erreichst du uns unter info@kk-gbr.de.
1. Verantwortliche Stelle und Kontakt
Verantwortlich für die hier beschriebenen eigenen Konto-, Verkaufs- und Betriebsverarbeitungen ist die Philipp Kittelmann und Daniel Köcher GbR (KK-GbR), Philipp Kittelmann und Daniel Köcher, Oberdorf 8, 99195 Markvippach, Deutschland.
Unser Datenschutzkontakt ist info@kk-gbr.de. Du kannst dich auch schriftlich an die genannte Anschrift wenden. Die Betreiber einer von dir verwendeten Tastatur, eines App-Stores, Zahlungsdienstes oder Zieldokumentationssystems können für ihre eigenen Verarbeitungen gesondert verantwortlich sein.
2. Zulässige Inhalte und Grenze bei Patientendaten
RD-Keyboard richtet sich an Beschäftigte im Rettungsdienst als Privatpersonen. Das aktuelle Angebot ist ausschließlich für fiktive oder tatsächlich nicht auf Patienten zurückführbare Angaben bestimmt. Direkt oder indirekt identifizierbare Patientendaten dürfen nicht eingegeben, diktiert, gespeichert oder an die KI übermittelt werden. Diese Grenze gilt für alle Module, eigene Textvorlagen, Formularfelder, Diktat, Übertragungen und Supportnachrichten.
Verwende insbesondere keine Patientennamen, Geburtsdaten, Anschriften, Kontaktdaten, Fall- oder Einsatznummern. Auch Einsatzort, genauer Zeitpunkt, Alter, seltene Erkrankungen oder besondere Ereignisse können einzeln oder in Kombination eine Person erkennbar machen. Das Entfernen des Namens oder die Verwendung eines Kürzels macht einen Text nicht automatisch anonym. Das System anonymisiert Eingaben nicht automatisch und kann ihre tatsächliche Anonymität nicht garantieren.
Prüfe die Angaben vor jeder Eingabe, Speicherung und Übermittlung. Diese Hinweise, der Erwerb eines Dongles, ein privates Abo oder eine Anbieterfunktion begründen keine Freigabe für personenbezogene Gesundheitsdaten. Eine Verarbeitung solcher Daten würde eine gesonderte Prüfung des verantwortlichen Rettungsdienstes, der Rechtsgrundlagen, Verträge, Geheimhaltungspflichten und Schutzmaßnahmen benötigen; sie ist vom aktuellen Angebot nicht umfasst.
3. Webseiten, Hosting und Verbindungsdaten
Beim Abruf unserer Seiten und bei Verbindungen der App werden die für die Bereitstellung notwendigen Verbindungsdaten verarbeitet. Dazu gehören IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderte Adresse, Browser- und Geräteinformationen sowie technische Statusdaten. Wir verwenden sie für die Auslieferung, Absicherung, Verfügbarkeit und Erkennung von Fehlern oder Missbrauch. Temporäre Missbrauchszähler können IP-Adresse oder E-Mail-Adresse enthalten.
Der App-Server und die Webseiten laufen auf einem STRATO-VPS; Domain und E-Mail-Postfach werden ebenfalls über STRATO bereitgestellt. Weitere Angaben enthält die STRATO-Datenschutzerklärung. Auf unseren Seiten sind derzeit keine Werbetracker oder extern geladenen Schriften eingebunden.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist ein sicherer und verfügbarer Dienst. Soweit eine Verarbeitung zur angeforderten Vertragsleistung erforderlich ist, gilt Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Die unterschiedlichen Protokoll- und Löschfristen findest du in Abschnitt 16.
4. Konto, Passwort und Sicherheit
Für dein Konto verarbeiten wir E-Mail-Adresse, interne Konto-ID, Kundennummer, Rolle und Kontostatus, Registrierungs- und Anmeldezeitpunkte sowie Sicherheits-, Premium- und Gerätezuordnungsdaten. Die Registrierung erfolgt in der Kontoverwaltung im Browser: Du legst ein Passwort fest und bestätigst die E-Mail-Adresse mit einem sechsstelligen Einmalcode. Erst nach erfolgreicher Bestätigung wird das Konto erstellt. Die normale Anmeldung erfolgt mit E-Mail und Passwort. Die Companion-Apps bieten die Anmeldung an; Registrierung, Passwortwiederherstellung, E-Mail-Änderung und Kontolöschung erfolgen in der Kontoverwaltung. Apple- oder Google-Anmeldung wird in den aktuellen Companion-Apps nicht angeboten.
Wir speichern das Passwort nicht im Klartext, sondern als scrypt-Prüfwert mit individuellem Zufallswert. Die bestätigte AGB-Fassung und der Zeitpunkt werden im Konto dokumentiert. Die bei der Registrierung geforderte Kenntnisnahme der Datenschutzhinweise ist keine pauschale Einwilligung in weitere Verarbeitungen.
Bei „Passwort vergessen“ bestätigst du zuerst einen E-Mail-Code und kannst danach ein neues Passwort festlegen. Bestätigungscodes und die anschließende Reset-Berechtigung sind jeweils zehn Minuten gültig; auf dem Server werden kryptografische Prüfwerte gespeichert. Eine Passwortänderung widerruft vorherige Sitzungen. Für eine E-Mail-Änderung müssen bisherige und neue Adresse bestätigt werden. Bis zum Abschluss bleibt die bisherige Adresse bestehen. Frühere Abrechnungsadressen können für die Zuordnung bestehender Stripe-Abos erforderlich bleiben.
Ein eingerichteter Authenticator verwendet ein verschlüsselt gespeichertes TOTP-Geheimnis. Wiederherstellungscodes werden dir bei der Einrichtung angezeigt; auf dem Server stehen deren Prüfwerte. Administratoren benötigen E-Mail-Code und Authenticator. Wir begrenzen Anfragen und Fehlversuche und dokumentieren relevante Sicherheitsaktionen. Ein gesonderter, administrativ sperrbarer App-Prüfzugang erlaubt keinen Zugriff auf andere Kundenkonten.
E-Mail-Bestätigungen, Reset-Codes, Begrüßungs- und Kontolöschbestätigungen versenden wir über das eingerichtete STRATO-Postfach. Der empfangende E-Mail-Dienst verarbeitet die Nachrichten nach seinen Bedingungen. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Konto- und Vertragsleistung sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für Zugangsschutz und Missbrauchsabwehr.
6. Bluetooth-Dongle und Textübertragung
Für Kopplung und Kontozuordnung verarbeiten wir Geräte- und Hardwarekennung, Gerätenamen, Firmware- und technische Statusangaben, Freischaltungsnachweise und die Zuordnung zum angemeldeten Konto. Die App benötigt Bluetooth, um Dongles in der Nähe zu finden und zu verbinden. Unter Android 12 und neuer heißt die Berechtigung „Geräte in der Nähe“. Ältere unterstützte Android-Versionen verlangen für die Bluetooth-Suche eine Standortberechtigung; die RD-Keyboard-App liest dafür keine geografischen Standortdaten aus und erstellt keine Bewegungsprofile.
Bei der ersten Kopplung gibst du den sechsstelligen Code vom Dongle-Display ein. Die Bluetooth-Verbindung verwendet authentisierte Verschlüsselung und Telefonbindung. Ein Nachweis des tatsächlich verbundenen Dongles wird für die Kontozuordnung auf dem Server geprüft. Bei der ersten erfolgreichen Zuordnung ist kein zusätzlicher Geräteblatt-Einmalcode erforderlich. Die aktuellen Bluetooth-Funktionen benötigen keine WLAN-Zugangsdaten.
Nach „An Einsatztablet senden“ überträgt die native App den ausgewählten Text direkt per Bluetooth an den Dongle. Dieser gibt ihn über USB als Tastatureingaben in das von dir ausgewählte Feld auf dem Zielgerät aus. Diese Bluetooth-Textübertragung wird nicht über unseren Server geleitet. Die App und der Dongle verarbeiten den Text dabei lokal; die Speicherung im Zielprogramm richtet sich nach dessen Betreiber. Ein Transport- oder Kopplungsschutz ersetzt keinen Schutz des Smartphones oder Zielgeräts. Für den gesamten Vorgang besteht keine Zusage einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bis zur gespeicherten Zieldokumentation.
Die erstmalige Zuordnung und Freischaltung benötigt Internet. Das Modul „Text selbst schreiben“ ist für alle Konten ohne Abo kostenlos nutzbar. KI-Dokumentation, Rechtstexte und eigene Textbausteine erfordern eine aktive Premium-Freischaltung. Gerätezuordnung und Sicherheitsfreigabe bleiben auch beim kostenlosen Modul erforderlich. Eine unterstützte Offline-Textübertragung ist durch den zuletzt geprüften Freischaltungsnachweis begrenzt. Offline erhält das Handy Änderungen an Konto oder Gerätezuordnung erst beim nächsten Serverkontakt. Eine serverseitige Sperre ist keine Fernlöschung lokaler Daten.
Die App merkt sich Gerätekennungen für Wiederverbindung und Offline-Freischaltung. Der Dongle speichert Telefonkopplung, Freischaltungsstatus und begrenzte technische Auftragskennungen zur Vermeidung doppelter Ausgabe, keine Textsammlung. Vor Weitergabe müssen die serverseitige Zuordnung in der Kontoverwaltung entfernt und die lokale Telefonbindung am Dongle zurückgesetzt werden. Ein Kopplungsreset allein entfernt nicht die Kontozuordnung. Rechtsgrundlage der erforderlichen Geräteverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
7. Entwürfe, eigene Vorlagen und Dokumentationsprofil
Aktuelle Eingaben und KI-Entwürfe: Die native App hält Stichpunkte, selbst geschriebene Texte und Entwürfe während der geöffneten Sitzung im Arbeitsspeicher. Sie werden bei uns nicht als Dokumente im Kundenkonto gespeichert. Mit „Leeren“ kannst du die aktuellen Felder nach Bestätigung zurücksetzen; bei Abmeldung werden die aktuellen Textzustände geleert. Das löscht keinen bereits in eine Zielanwendung übertragenen Text.
Bewusst gespeicherte eigene Texte: Die Funktion für eigene Textvorlagen speichert Titel, Text und Änderungszeitpunkt dauerhaft und kontobezogen auf diesem Gerät im geschützten Betriebssystemspeicher. Diese Vorlagen werden nicht als Cloud-Dokumente synchronisiert und nicht automatisch an die KI übermittelt. Du kannst einzelne Vorlagen in der Sammlung löschen oder ändern. Sie haben keine automatische Ablaufzeit und bleiben bis zu ihrer Löschung erhalten. Auch eine Vorlage darf keine direkt oder indirekt identifizierbaren Patientendaten enthalten.
Dokumentationsprofil: Die Voreinstellung für die aufklärende Person umfasst Vorname, Nachname und Qualifikation. Sie wird pro Konto ausschließlich lokal gespeichert und bleibt bis zur Änderung erhalten. Du kannst die Angaben im Dokumentationsprofil bearbeiten; zum Entfernen leere die Felder und speichere das Profil erneut. Die jeweilige Formulareingabe bleibt bearbeitbar.
Abmeldung ist keine vollständige lokale Löschung: Sie entfernt Sitzungsschlüssel und den Offline-Kontodatensatz und setzt die aktuellen Entwürfe zurück. Gespeicherte eigene Texte, Dokumentationsprofil und Geräte-/Kopplungsinformationen werden dadurch nicht automatisch entfernt. Auch eine Kontolöschung auf dem Server löscht diese lokalen Bestände nicht aus der Ferne. Entferne eigene Vorlagen und Profilangaben deshalb vor Weitergabe eines Smartphones. Die Behandlung verbliebener App- und Schlüsselspeicherdaten bei Deinstallation oder Neuinstallation richtet sich zusätzlich nach dem Betriebssystem; eine Deinstallation ist keine garantierte vollständige Löschung.
Die für diese von dir gewünschten Funktionen erforderliche Verarbeitung beruht auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Die Grenzen aus Abschnitt 2 gelten unabhängig davon, ob ein Inhalt nur lokal oder über das Internet verarbeitet wird.
8. Tastaturdiktat und lokales iOS-Diktat
Diktierfunktion der Smartphone-Tastatur: Hier gelten die Einstellungen und Datenschutzhinweise deines Betriebssystem- oder Tastaturanbieters, beispielsweise Apple oder Google. Je nach Tastatur und Einstellung kann die Spracherkennung lokal oder auf Anbieterservern erfolgen. RD-Keyboard nimmt für diese Tastaturfunktion selbst kein Audio auf und sendet keine Tonaufnahme an DeutschlandGPT. Der durch die Tastatur eingegebene Text ist von einer späteren, separat bestätigten KI-Anfrage zu unterscheiden.
Lokales iOS-Diktat mit SpeechAnalyzer: Unterstützte iOS-App-Versionen enthalten eine zusätzliche Aufnahmefunktion. Sie ist nicht Bestandteil jedes früheren Builds und steht über dieses Modul nicht unter Android zur Verfügung. Sie benötigt ein unterstütztes iPhone, eine passende iOS-Version und deine Mikrofonfreigabe. Die Aufnahme startet erst durch deine Aktion im Vordergrund. Das benötigte Sprachmodell kann vor Aufnahmebeginn einen Internetdownload von Apple erfordern.
In diesem Aufnahme-Modul werden Tonaufnahmen vorübergehend in einem eigenen lokalen, von Backups ausgeschlossenen Ordner abgelegt und mit Apples lokalem SpeechAnalyzer transkribiert. Es gibt dort keinen automatischen Wechsel zu einer Cloud-Spracherkennung. Nach Verarbeitung, Abbruch oder Wechsel der App in den Hintergrund wird die Aufnahme entfernt; zusätzliche Zeit- und Größenbegrenzungen verhindern eine unbegrenzte Aufnahme. Zurückgegebener Text wird zur Prüfung in der App angezeigt. Er wird erst mit einer weiteren, bestätigten KI-Aktion an DeutschlandGPT gesendet.
Auch beim Diktieren sind die Inhaltsgrenzen aus Abschnitt 2 einzuhalten. Die lokale Verarbeitung macht identifizierbare Patientendaten nicht zu zulässigen Eingaben. Die Mikrofonfreigabe erlaubt die gewünschte Aufnahmefunktion und ist keine pauschale Einwilligung in Gesundheitsdaten- oder KI-Verarbeitung.
9. KI-Funktion, Anbieter und Anfrageprotokolle
Übermittlung und Erstellung eines Entwurfs
Wenn du einen KI-Entwurf anforderst, fragt die App vor jeder Anfrage nach deiner Bestätigung zur Übermittlung an DeutschlandGPT. Erst danach gehen deine Stichpunkte über unseren Server an die DeutschlandGPT-API. Bei „Nicht senden“ erfolgt kein KI-Aufruf. Der Server ergänzt die für das gewählte Modul hinterlegte Anleitung und das konfigurierte Modell. Der erzeugte Entwurf wird an deine App zurückgegeben; eine Übertragung an den Dongle erfordert deine weitere Aktion.
Wir übermitteln im KI-Payload keine Konto-E-Mail, Kundennummer oder Gerätekennung. Die Anfrage erfolgt mit store: false; Stichpunkte und Entwurf werden nicht als Dokumente in unserer Kontodatenbank gespeichert. Bei Fehlern findet kein automatischer Wechsel auf eine direkte OpenAI-Anbindung statt. Unser Server und der KI-Dienst müssen die Inhalte zur Verarbeitung lesen können; die KI-Strecke ist keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwischen dir und dem Zieltablet.
Die Bereitstellung der angeforderten KI-Leistung beruht auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Deine Bestätigung steuert den konkreten Übermittlungsvorgang; sie ist keine pauschale Erlaubnis, identifizierbare Gesundheitsdaten einzutragen. Die KI ist eine Formulierungshilfe. Prüfe den Entwurf vor Übernahme auf Richtigkeit, Vollständigkeit und nicht erhobene oder erfundene Angaben. Eine automatische Anonymisierung findet nicht statt.
Anbieterbedingungen und Berufsgeheimnis-Modus
DeutschlandGPT erklärt für seine API, dass Inhalte beim Modellanbieter nach Verarbeitung nicht aufbewahrt und nicht zum Training verwendet werden. Die Anbieterinformationen zur API nennen diese Zusagen und die Einbeziehung der API in den Auftragsverarbeitungsvertrag. Das betrifft die Anbieterbedingungen für Inhalte und ist keine Aussage, dass alle Konto-, Betriebs- oder Abrechnungsmetadaten aller Beteiligten sofort verschwinden.
Nach dem dokumentierten Organisationsstand ist der Berufsgeheimnis-Modus für unsere DeutschlandGPT-Organisation aktiviert. Die DeutschlandGPT-Bedingungen für Berufsgeheimnisträger knüpfen seine Wirkung an die erfasste Organisation und die dafür freigegebenen Modelle und Dienstleister. Für jede Nutzung sind die Zuordnung des tatsächlich verwendeten API-Zugangs und die geltende Modell- und Dienstleisterkette maßgeblich. Der Organisationsmodus allein ist weder eine Freigabe unserer Anwendung für Patientendaten noch eine produktbezogene Datenschutz- oder Sicherheitszertifizierung.
Die Auftragsverarbeitungsbedingungen und die Modellübersicht erläutern den Anbieterrahmen. Die Einstellung store: false garantiert für sich genommen keine vollständige Löschung beim Dienstleister und schließt dessen Betriebsmetadaten nicht aus. Verarbeitungsorte und mögliche weitere Empfänger sind anhand der jeweils geltenden Vereinbarungen zu beurteilen; siehe Abschnitt 15.
Technische KI-Anfragemetadaten: 90 Tage
Für Verbrauchsabgleich, Nutzungsbegrenzung und technische Fehlerbehebung protokollieren wir bestätigte KI-Anfrageversuche: interne Anfragekennung und Kontozuordnung, Beginn und gegebenenfalls Sende- und Abschlusszeitpunkt, Modul, konfiguriertes Modell, Aufrufquelle und Bearbeitungsstatus. Soweit der Anbieter sie liefert, kommen technische Anfrage- und Antwortkennungen, HTTP-Status sowie Mengen an Eingabe-, Ausgabe- und Gesamttokens hinzu. Fehlende Verbrauchsangaben werden als unbekannt ausgewiesen. Ein fehlgeschlagener oder unklarer Aufruf belegt keine erfolgreiche Texterstellung.
In diesem Protokoll stehen keine Stichpunkte, Prompts, erzeugten Texte, Tonaufnahmen, rohen Fehlermeldungen oder API-Schlüssel. Die geschützte Ansicht verknüpft die aktuelle E-Mail-Adresse und Kundennummer aus dem zugehörigen Konto; das Anfrageprotokoll speichert dafür keine zusätzliche E-Mail-Kopie. Zugang haben berechtigte Administratoren mit Zwei-Faktor-Anmeldung. Die Aufzeichnung beginnt mit ihrer Aktivierung; frühere Anfragen werden nicht nachträglich als vollständig erfasst dargestellt.
Die Einträge werden nach 90 Tagen automatisch bereinigt und bei Kontolöschung aus der aktiven Datenbank entfernt. Tageszähler und abgeschlossene Kontingentreservierungen werden nach 30 Tagen bereinigt. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für Bereitstellung und Prüfung der gebuchten Leistung sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für Fehleranalyse und Missbrauchsabwehr. Sicherungen und heruntergeladene Admin-Exporte unterliegen gesonderten Regeln.
11. Hardwarebestellungen und Versand
Den vorkonfigurierten RD-Keyboard-Dongle bestellst du bei uns über Stripe Checkout. Für Zahlung, Lieferung, Vertragsbestätigung, Reklamationen und gesetzliche Nachweise verarbeiten wir die erforderlichen Bestellinformationen bei Stripe und in unserer getrennten Bestelldatenbank auf dem STRATO-Server. Dazu gehören Bestellnummer, Checkout- und Zahlungsreferenz, Bestell-E-Mail, Käufer- und Empfängername, Lieferadresse, Produktbezeichnung und etwaige bei früheren Bestellungen gewählte Anschlussvarianten, Betrag, Währung, Zeit und Bearbeitungsstatus sowie gegebenenfalls Versanddienst, Sendungsnummer, Versanddatum und Status der Bestell- und Versandmails. Berechtigte Administratoren benötigen eine Zwei-Faktor-Anmeldung.
Bestell- und Versandbestätigungen senden wir über unser STRATO-Postfach. Stripe stellt Rechnungs- und Zahlungsinformationen bereit. Die bei einer Bestellung angegebene Adresse kann von der Konto-E-Mail abweichen. Bestellungen sind nicht allein wegen einer gleichen E-Mail automatisch mit App-Konten verknüpft. Der beauftragte Versanddienst erhält die notwendigen Empfänger- und Adressdaten; bei Trackinglinks verarbeitet er eigene Verbindungsdaten.
Angaben abweichender Lieferungsempfänger stammen gegebenenfalls vom Käufer. Ihre Verarbeitung ist auf die veranlasste Lieferung, erforderliche Rückfragen und Nachweise begrenzt. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dient dabei unserem berechtigten Interesse an der Abwicklung der bestellten Lieferung. Unsere Informationspflichten nach Art. 14 DSGVO bleiben bestehen.
Für die Vertragsabwicklung gilt Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für gesetzliche Belegpflichten lit. c und für erforderliche Rechtsverteidigung lit. f. Die getrennte Aufbewahrungs- und Löschprüfung von Bestellungen gilt auch für frühere Käufe und wird durch eine Kontolöschung nicht ersetzt.
12. Kündigung und elektronischer Widerruf
Die öffentlichen Formulare unter „Verträge hier kündigen“ und „Vertrag widerrufen“ benötigen keine Anmeldung und keinen Einmalcode. Wir verarbeiten Name, Bestätigungsadresse, Vertragsbezeichnung und freiwillige Zuordnungsangaben. Bei einer Kündigung kommen Art, gewünschter Termin und ein gegebenenfalls angegebener Grund hinzu. Außerdem speichern wir Vorgangsnummer, Eingangszeit, Bestätigungsversand und Bearbeitungsergebnis.
Für eine geprüfte ordentliche Kündigung eines Jahresabos können berechtigte Administratoren den Vorgang nach gesonderter Identitäts- und Vertragsprüfung einem konkreten Kundenkonto und Stripe-Abonnement zuordnen. Wir speichern dafür die geprüfte Konto- und Abonnementkennung, administrierende Person, den ursprünglichen Eingangszeitpunkt, gegebenenfalls den gewünschten Endtag sowie den Bearbeitungsstand. Der dokumentierte Eingang wird nicht durch den späteren Bearbeitungstag ersetzt. Eine frei angegebene E-Mail-Adresse allein löst keine automatische Kündigung eines fremden Abos aus. Vorgemerkte Vertragsenden und erforderliche anteilige Erstattungen werden mit Stripe abgeglichen. Der Nachweis der Zuordnung bleibt bei der Erklärung und unterliegt den nachfolgenden Aufbewahrungsregeln.
Die Erklärung wird zur Bearbeitung und Nachweisführung gespeichert und an die angegebene E-Mail-Adresse bestätigt. Berechtigte Administratoren ordnen sie dem Vertrag zu. Die freie Eingabe einer E-Mail-Adresse führt zu keiner ungeprüften Änderung fremder Verträge. Technische Formularsignaturen und Missbrauchszähler schützen vor verfälschten oder doppelten Abgaben.
Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b und c DSGVO für Vertragsabwicklung, gesetzliche Entgegennahme und Nachweise sowie lit. f für Missbrauchsschutz. Abgeschlossene Erklärungen und Bestätigungskopien werden als Geschäftskorrespondenz sechs volle Kalenderjahre nach Abschluss aufbewahrt und danach automatisch gelöscht. Offene Vorgänge und begründete Aufbewahrungssperren werden gesondert auf Erforderlichkeit geprüft.
13. Support, Diagnose, Administration und Exporte
Support: Das Supportformular der Kontoverwaltung sendet Anliegen, Nachricht, Konto-E-Mail und Kundennummer an admin@rd-keyboard.de. Wir verwenden die Angaben für Bearbeitung und Antwort. Der Nachrichtentext wird nicht zusätzlich als Inhalt in der Kontodatenbank gespeichert, verbleibt aber im Supportpostfach und gegebenenfalls in erforderlicher Korrespondenz. Bitte sende keine Patientendaten, Passwörter, API-Schlüssel oder Zugangscodes. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO gilt für Vertragsbetreuung; lit. f für allgemeines Feedback und Fehleranalyse.
Diagnose und Audit: Festgelegte Fehlercodes werden mit Empfangszeit und gegebenenfalls Geräte-/Kontozuordnung gespeichert. Sicherheits- und Verwaltungsaktionen werden mit Zeitpunkt und erforderlicher Zuordnung protokolliert. Diese Anwendungsprotokolle enthalten keine Einsatztexte, Passwörter oder rohen Fehlermeldungen und sind nur berechtigten Administratoren mit Zwei-Faktor-Anmeldung zugänglich. Sie werden nach 90 Tagen bereinigt; Gerätefehlermeldungen sind zusätzlich auf insgesamt 5.000 Einträge begrenzt. Ältere Diagnoseeinträge können aus der früheren WLAN-Firmware stammen. Unser berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO ist ein sicherer, nachvollziehbarer und funktionierender Betrieb.
Verwaltung und CSV: Berechtigte Personen können erforderliche Konto-, Kontakt-, Premium-, Geräte-, Bestell-, Sicherheits- und KI-Metadaten einsehen, suchen und filtern. Einzelne Kontakt- oder Gerätekennungen können kopiert werden. Kunden-, Dongle- und technische KI-Anfragelisten können als CSV auf das Gerät der administrierenden Person heruntergeladen werden. Je nach Liste enthalten sie E-Mail, Kundennummer, Konto-/Premiumstatus, Gerätekennung, Firmware oder die in Abschnitt 9 beschriebenen KI-Metadaten. Sie enthalten keine Passwörter, Kartenprüfnummern oder Einsatztexte.
Die Exportfunktion sendet diese Listen nicht automatisch an DeutschlandGPT oder einen Analysedienst. Heruntergeladene Dateien müssen jedoch auf dem Admin-Gerät geschützt und nach Wegfall des Zwecks gelöscht werden; eine Datenbankbereinigung entfernt keine lokalen Exporte. Die Verwaltung dient Vertragsbetreuung nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und sicherem Betrieb nach lit. f.
14. Geräteeinrichtung, Downloads und externe Plattformen
Bei Downloads der Android-APK oder einer Anleitung entstehen die in Abschnitt 3 beschriebenen Verbindungsdaten. Ein Download allein erstellt kein Konto und startet keine Zahlung. Android verwaltet die notwendigen Installationsfreigaben.
Vorkonfigurierte Dongles richten wir vor der Auslieferung mit unserer lokalen Installationssoftware ein. Dabei werden Original-Seriennummer, Hardwarekennung, Gerätemodell, Firmwarestand und die für spätere Geräteprüfung benötigten kryptografischen Prüfwerte im Gerätebestand hinterlegt. Für die technische Vorbereitung ist kein Kundenkonto erforderlich. Die spätere Zuordnung zu deinem Konto erfolgt erst bei der erfolgreichen Kopplung und Freischaltung in der App. Gerätebestand und Zuordnung dienen Wiederverbindung, Freischaltung, Fehlerbehebung und Support.
Ein individueller Geräteschlüssel wird bei der Einrichtung auf das Gerät übertragen. Eine zur Wiederaufnahme erforderliche serverseitige Kopie wird verschlüsselt gespeichert und nach erfolgreichem Abschluss der Einrichtung entfernt. Der für spätere Geräteprüfung erforderliche Prüfwert bleibt im Gerätebestand. Der Geräteschlüssel ist kein Konto-Passwort und wird nicht in allgemeinen Aktivitätsprotokollen aufgezeichnet. Eine Neuinstallation ändert eine bestehende Kontozuordnung nicht automatisch.
Der frühere Webflasher ist in der Kontoverwaltung nicht mehr verfügbar. Bereits entstandene Einrichtungsnachweise werden nach den dafür vorgesehenen Fristen bereinigt: abgeschlossene, abgebrochene oder abgelaufene Vorgänge nach 30 Tagen; vorübergehend verschlüsselte Gerätegeheimnisse spätestens nach sieben Tagen. Eine vorhandene dauerhafte Geräteidentität und bereits heruntergeladene lokale Sicherungen werden dadurch nicht gelöscht. Eine solche Sicherung kann geheime Gerätedaten enthalten und sollte geschützt aufbewahrt und nach Wegfall des Zwecks entfernt werden.
Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die angeforderte Lieferung, Einrichtung und Zuordnung sowie lit. f für Schutz vor unberechtigter Übernahme, Fehlzuordnung und Missbrauch.
Wenn du die App über App Store, TestFlight oder einen anderen App-Store beziehst, verarbeitet der Plattformanbieter eigene Konto-, Installations-, Geräte- und gegebenenfalls Diagnoseinformationen. Dort bereitgestellte Absturzberichte und von dir übermitteltes Feedback können uns zur Fehlerbehebung zugänglich werden. Diese Verarbeitung ist von deiner RD-Keyboard-Anmeldung getrennt. Hinweise findest du bei Apple und Google. Ein Bezug über eine Plattform bedeutet keine Anmeldung bei RD-Keyboard mit deren Konto und keine Aussage, dass jeder Build in jedem Store verfügbar ist.
15. Empfänger und Drittlandübermittlungen
Empfänger sind, soweit für die jeweilige Leistung erforderlich: STRATO GmbH für Hosting, Domain und E-Mail; DeutschlandGPT GmbH und seine für das konfigurierte Modell eingesetzten Dienstleister für die KI-Verarbeitung; Stripe, für europäische Kunden insbesondere Stripe Payments Europe, Limited, für Checkout und Abrechnung; der für deine Hardwarelieferung tatsächlich beauftragte Versanddienst; sowie intern berechtigte Personen für Betrieb, Support und Vertragsabwicklung. Eingangs- und Ausgangsmails verarbeitet außerdem der jeweils beteiligte E-Mail-Anbieter.
Bei beauftragter Verarbeitung gelten die entsprechenden Auftragsverarbeitungsvereinbarungen. Stripe handelt je nach Tätigkeit als Auftragsverarbeiter oder eigenständig Verantwortlicher, etwa für gesetzliche Prüfpflichten und Betrugsabwehr. Eigene Verarbeitungen von Betriebssystem-, Tastatur-, Store- und Zielsystemanbietern richten sich zusätzlich nach deren Bedingungen.
Insbesondere Stripe kann Daten auch außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeiten und nennt in seinen Datenschutzhinweisen unter anderem die USA und Indien als Verarbeitungsorte. Seine Datenschutzhinweise und sein Datenschutzvertrag beschreiben Angemessenheitsbeschlüsse und Standardvertragsklauseln, soweit für die jeweilige Übermittlung anwendbar. Für DeutschlandGPT sind die für das verwendete Konto, API-Modell und den jeweiligen Dienstleister geltenden Verarbeitungs- und Supportorte sowie Garantien entscheidend. Der Anbietername oder eine Modellkennzeichnung allein schließen Drittlandverarbeitung nicht aus.
Informationen zu den für unsere Verarbeitung einschlägigen Empfängern und Übermittlungsgarantien sowie eine Kopie oder zugängliche Fundstelle der Garantien kannst du unter info@kk-gbr.de anfordern. Ein deutscher Hostingstandort ist keine pauschale Zusage für alle Verarbeitungen aller beteiligten Dienste.
16. Aufbewahrung, Löschung und Sicherungen
Wir unterscheiden aktive Daten, lokale App-Bestände, Geschäftsnachweise, Dienstleisterdaten und Sicherungen. Ein technisches Speicherfeld rechtfertigt keine unbegrenzte Aufbewahrung. Die folgenden Fristen und Kriterien gelten je Datenklasse:
- Codes und kurzfristige Sicherheitsvorgänge: Bestätigungscodes und Reset-Berechtigungen gelten jeweils zehn Minuten. Abgelaufene Vorgänge und Missbrauchssperren werden regelmäßig bereinigt.
- Sitzungen: Zugriff 15 Minuten, rotierende Erneuerung bis 30 Tage, Admin höchstens vier Stunden mit 15 Minuten Inaktivität. Für Widerrufs- und Wiederverwendungsprüfung notwendige Sitzungsdaten einer aktiven Erneuerungsfamilie bleiben bis zum Ende der Berechtigung erhalten. Frühere Webapp-Sitzungen können ursprünglich bis 90 Tage gegolten haben; sie eröffnen keinen integrierten Adminzugang. Abmeldung/Widerruf sperrt den betreffenden Online-Zugang.
- KI und Sicherheitsprotokolle: Technische KI-Anfragemetadaten, Audit und Diagnose werden nach 90 Tagen bereinigt. Diagnose ist zusätzlich auf 5.000 Einträge begrenzt. KI-Tageszähler, abgeschlossene Kontingentreservierungen und allgemeine Prüfwerte verarbeiteter Stripe-Ereignisse werden nach 30 Tagen bereinigt. Für bestehende Abos benötigte Referenzen bleiben getrennt erhalten.
- System- und Dienstleisterlogs: Das zentrale eigene Systemjournal ist auf 30 Tage begrenzt. Klassische eigene System-/Sicherheitslogs werden wöchentlich mit vier Archivständen rotiert. Fremde Hosting-, Mail- oder Anbieterprotokolle haben eigene vertragliche oder gesetzliche Vorgaben; unsere lokale Rotation löscht sie nicht.
- Konto und Geräte: Kontodaten einschließlich Passwortprüfwert und bestätigter Vertragsfassung bleiben für das Konto erforderlich. Bei berechtigter Löschung werden laufende Verträge und getrennte Nachweispflichten geprüft. Die Kontofunktion entfernt Kontobestände einschließlich zugeordneter KI-Anfrageprotokolle aus der aktiven Datenbank. Gerätebestand und Nachweis einer genutzten Testzeit können ohne bisherige Kontozuordnung erforderlich bleiben; ihre weitere Erforderlichkeit ist gesondert zu prüfen.
- Lokale App-Daten: Entwürfe werden bei „Leeren“ oder Abmeldung zurückgesetzt. Offline-Kontoprofile sind bis zu 30 Tage nutzbar und werden bei Abmeldung entfernt. Eigene Vorlagen und Dokumentationsprofile haben keine automatische Ablaufzeit: Vorlagen einzeln löschen, Profilfelder leeren und erneut speichern. Gerätekennungen und Kopplung werden gesondert behandelt; siehe Abschnitte 6 und 7. Server-Kontolöschung ist keine Fernlöschung dieser lokalen Bestände.
- Software-Vertragsbestätigung: Erfolgreich versandte Bestätigungen einschließlich der verschlüsselten Vertragskopie werden sechs volle Kalenderjahre ab Ende des maßgeblichen Kalenderjahres aufbewahrt und danach bereinigt. Nicht genutzte Checkout-Entwürfe werden nach 30 Tagen gelöscht. Offene und fehlgeschlagene Zustellungen werden bis zur Klärung gesondert nachverfolgt; nach höchstens 20 automatischen Versuchen erfolgt kein unbegrenzter Neuversand.
- Bestellungen und Abrechnung: Erforderliche Daten bleiben für Abwicklung, Reklamationen, gesetzliche Nachweise oder konkrete Rechtsverteidigung erhalten. Buchungsbelege sind grundsätzlich acht Jahre, aufbewahrungspflichtige Geschäftsbriefe sechs Jahre ab Ende des maßgeblichen Kalenderjahres aufzubewahren; gesetzliche Verlängerungen bleiben möglich. Zusätzliche Versand- und Mailstatusdaten unterliegen einer eigenen Erforderlichkeitsprüfung. Die Aussonderung von Bestellungen erfolgt gesondert und wird nicht durch Kontolöschung ersetzt.
- Kündigung/Widerruf: Abgeschlossene Erklärungen und zugehörige Bestätigungskopien werden sechs volle Kalenderjahre nach Abschluss aufbewahrt und danach automatisch gelöscht. Offene Vorgänge und begründete Aufbewahrungssperren werden nicht ungeprüft entfernt.
- Support und Exporte: Supportmails bleiben zunächst zur Bearbeitung erhalten. Danach wird geprüft, ob sie gelöscht werden können oder als Vertragskorrespondenz beziehungsweise für einen konkreten Rechtsstreit benötigt werden. Lokale Admin-Exporte sind zweckgebunden zu löschen; sie werden nicht durch Server-Kontolöschung entfernt.
- Sicherungen: Beide Kontodatenbanken werden täglich gesichert und auf Integrität geprüft. Sicherungen und technische Änderungssicherungen werden nach 30 Tagen bereinigt; konkret begründete, gesondert gesperrte Streit- oder Sicherheitsnachweise bilden eine Ausnahme. Sicherungen können Konto-, Geräte-, Bestell- und Sicherheitsdaten enthalten und sind nur für berechtigte Serveradministration zugänglich. Eine einzelne Kontolöschung verändert vorhandene Sicherungen nicht sofort. Vor erneuter produktiver Nutzung einer wiederhergestellten Sicherung müssen zwischenzeitliche Löschungen und Sperren erneut berücksichtigt werden.
Die gesetzlichen Belegfristen ergeben sich insbesondere aus § 147 AO und, soweit anwendbar, § 257 HGB. Sie gelten für erforderliche Unterlagen und nicht automatisch für jedes technische Feld oder jede Kopie. Einzelfälle mit längerer Aufbewahrung werden hinsichtlich Grund, Umfang und Dauer getrennt geprüft.
Für einen Löschantrag berücksichtigen wir neben deinem Konto auch gegebenenfalls abweichende Bestelladressen, Supportkorrespondenz, Anbieterbestände und Sicherungen. Bitte nenne erforderliche Zuordnungsangaben, aber keine Passwörter oder Zugangscodes. Wir teilen dir mit, welche Daten entfernt wurden und welche aus welchem Grund noch benötigt werden.
17. Deine Rechte und Bearbeitung von Anfragen
Nach Maßgabe der DSGVO kannst du Auskunft und eine Kopie deiner personenbezogenen Daten, Berichtigung, Löschung und Einschränkung verlangen. Datenübertragbarkeit gilt für die dafür vorgesehenen, automatisiert auf Einwilligung oder Vertrag verarbeiteten Daten. Soweit eine Verarbeitung auf Einwilligung beruht, kannst du sie jederzeit für die Zukunft widerrufen; die vorherige Rechtmäßigkeit bleibt unberührt.
Widerspruch: Verarbeiten wir Daten auf Grundlage berechtigter Interessen nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, kannst du aus Gründen deiner besonderen Situation widersprechen. Wir beenden dann diese Verarbeitung, sofern keine vorrangigen zwingenden schutzwürdigen Gründe oder erforderliche Rechtsansprüche entgegenstehen.
Wende dich an info@kk-gbr.de oder unsere Postanschrift. Wir antworten ohne unangemessene Verzögerung, spätestens innerhalb eines Monats nach Eingang. Bei notwendiger Verlängerung wegen Komplexität oder Anzahl der Anfragen informieren wir dich innerhalb dieses Monats mit Begründung; die Frist kann um höchstens zwei weitere Monate verlängert werden. Bei begründeten Zweifeln an der Identität fragen wir nur nach zur Prüfung erforderlichen Angaben.
Du kannst dich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren, insbesondere am Ort deines Aufenthalts, Arbeitsplatzes oder eines vermuteten Verstoßes. Für unsere Anschrift ist beispielsweise der Thüringer Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit erreichbar. Weitere Informationen zu den Rechten enthält die Datenschutz-Grundverordnung.
18. Erforderliche Angaben, automatisierte Entscheidungen und Änderungen
Ohne E-Mail-Adresse, Passwort und erforderliche Sicherheitsdaten können wir kein reguläres Konto bereitstellen. Ohne notwendige Zahlungsangaben ist ein Software-Abonnement nicht abwickelbar. Für „Text selbst schreiben“ benötigst du keine Abo-Buchung und keine Zahlungsangaben. KI-Dokumentation, Rechtstexte und eigene Textbausteine benötigen eine aktive Premium-Freischaltung; bestehende zugesagte Bestandsleistungen bleiben erhalten. Die Einrichtung eines Kontos, Vertragsrechte und Datenschutzanfragen erfordern keine Abo-Buchung. KI, Supportnachrichten, eigene Vorlagen und Dokumentationsprofil sind freiwillige Funktionen; für ihre Nutzung werden nur die jeweils notwendigen Angaben verarbeitet. Diese Freiwilligkeit hebt die Inhaltsgrenzen nicht auf.
Wir treffen mit RD-Keyboard keine ausschließlich automatisierten Entscheidungen mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung nach Art. 22 DSGVO. Technische Freischaltungen, Kontingentprüfungen und Missbrauchsschutz dienen dem Betrieb. KI-Entwürfe werden erst nach deiner Prüfung und Entscheidung übernommen und übertragen.
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